Woher kommen Milben?

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    • Woher kommen Milben?

      pueppi und ich telefonieren wieder und wir kamen auf das Thema Milben....und kamen auf die Frage, woher kommen diese Milben. WAs sie machen, wie sie behandelt werden, was die Methoden für die Behandlung, Symptome und so kennen wir auch, aber woher kommen die Viecher. Wir wissen dank Google schon mal das sie von Tier zu Tier übertragen werden, auch vom Muttertier (wenn sie welche hat) auf ihre Babys....auch bekommen diese oft ältere Tiere (die aber wohl schon mal Milben hatten und dann wohl noch mal ausbrechen können) aber unsere Frage BLEIBT unbeantwortet Woher sie kommen? Wisst ihr das???? *mit der Flosse am Kopf kratzen tu*

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Orca ()

    • Re: Woher kommen Milben?

      Meine Jungs hatten auch schon mal Ohrmilben bekommen-in der Wohnung.
      Da habe ich mich auch gefragt "wie kann das sein?"
      Mein TA meinte damals,das kann durch Wärme kommen. Es war zu der Zeit sehr warm im Sommer.
    • Re: Woher kommen Milben?

      :hallo3: . Milben gehören zum normalen "Biotop" was uns alle umgibt. Sie leben wie Bakterien und Pilze, eigentlich überall. Auch auf unserer Haut, zum Beispiel in unseren Augenbrauen kann man sie finden. Sie machen nix, sie sind nur vorhanden und ernähren sich von Hautschüppchen und Fett. Nur wenn unser Immunsystem durcheinander kommt oder abgeschwächt ist, können sie wachsen und Hauterkrankungen hervorrufen, wie Pilze und Bakterien ja auch. Bakterien stehen ja zum Beispiel im täglichen Auf und Ab mit den gutartigen Bakterien die uns schützen. Staubmilben zum Beispiel, leben gern im Staub, dort vermehren sie sich und ernähren sich von den kleinen Dreckpartikeln, die oft auch noch organische Abfälle enthalten können. Unsere Tiere, übernehmen Milben teilweise schon von ihrer Mama und auch ihnen tun sie solange nix, wie das Immunsystem intakt ist. Natürlich können wir alle, aber auch noch zusätzlich Milben aufnehmen und übertragen, da man sie überall finden kann, wenn unser Immunsystem wie gesagt geschwächt ist. Milben leben im Erdboden, sie leben in Tierfutter und ernähren sich davon. Sie leben wie gesagt überall. Wenn wir gehäufte Milbenzahlen in unseren Betten vorfinden, und empfindlich auf deren eiweisshaltige Körperausscheidungen reagieren, können wir an einer Milbenallergie erkranken. Tiere deren Immunsystem durch falsche Ernährung empfindlich gewortden ist, können an Futtermilbenallergien erkranken. Menschen deren Immunsystem erschöpft ist, können Hautmilben wie Krätzemilben bekommen usw. Solange aber alles im Lot ist, wehrt sich unswer körper gegen Milbeninfektionen, wie er sich gegen alle "Eindringlinge" wehrt, weshalb eine artspezifisch gut ausgewogene und hochwertige, natürliche Ernährung, und alles was den Körper stärken könnte immer das Immunsystem auch gegen Milbeninfektionen unterstützt.
    • Re: Woher kommen Milben?

      Wow Ute, das ist ja mal ne supi Info!!!

      [spoil]*orca sitzt jetzt inner Badewanne, Augenbrauen abrasiert und kommt da nieeeeee mehr raus.....Sie hofft das es nicht auch noch Wassermilben gibt....oh man*[/spoil]
    • Re: Woher kommen Milben?

      :hallo3:
      Vergessen hab ich noch, dass es Milben gibt, die augrund von genetischer Disposition, bestimmte Hunde und Katzenrassen öfters befallen. Oder welche, die besonders nur sehr geschwächte Tiere befallen wie Räudemilben (vesch.Arten) und welche, die sich nur an bestimmten Stellen am Tier aufhalten wie Ohrmilben zum Beispiel. Krätzemilben beim Menschen zum Beispiel, können sich in die Haut "vergraben" und dort wochenlang bis zu ihrem Ausbruch ruhen, weshalb beim Verdacht einer Übertragung von einem Menschen zum Anderen schon eine Behandlung erfolgt. Andere Arten wieder, ernähren sich von den Ausscheidungen anderer Milben, oder auch anderer Milbenarten und kleinsten weiteren Insekten. Manche leben sogar in einer Art "Symbiose" mit Insekten und Käfern, wie zum Beispiel dem Totengräberkäfer, (oder der Hummel) der seine Milben mit sich herumträgt. Je tiefer er in der Erde lebt, um so mehr Milben trägt er mit sich. Nur wenn diese Milbenzahl überhand nimmt, wird der Käfer als Wirt von ihnen geschädigt.

      Milben können also je nach Art, Schädlinge und Nützlinge sein.