Wann ist es eine Hobby-Zucht

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    • Wann ist es eine Hobby-Zucht

      Da immer oft der Begriff *Hobbyzucht* oder Privat-Zucht genannt wird und auch in Anzeigen immer steht:

      Kitten aus Hobbyzucht

      Erklaere ich mal den Unterschied, zwischen den Zucht-Forme

      Schwarzzucht (auch Vermehrer genannt),
      Schwarz-Zuechter oder auch Vermehrer genannt in der Regel Zuchten die keinem Zuchtverband angeschlossen sind und nach eigenem Ermessen die Verpaarungen und Haeufigkeit der Schwangerschaften festlegen.
      Oft fehlt das Grundwissen in Bezug auf Genetik/Vererbung und daraus folgende moegliche Komplikationen.
      In vielen Faellen werden Kitten zu frueh ungeimpft, nicht entwurmt und ungetestet auf Krankheiten abgegeben.
      Papiere fuer die Kitten fehlen und der Preis der Rassekatze im Vergleich zu Vereins-Zuechtern erscheint als Schnaeppchen, ob wohl die Tiere oft nicht wesentliche guenstiger sind.

      Hobbyzucht
      Ein seroeser "Hobbyzuechter", der im relativ kleinem Rahmen zuechtet, ist immer in einem ordentlichen Verein organisiert und unterwirft sich damit freiwillig einer Kontrollfunktionen. Dazu gehoeren jaehrliche und vom Tierarzt attestierte Gesundheitskontrollen aller im Bestand lebender Zuchtkatzen, in etlichen namhaften Vereinen oft zusaetzlich auch so genannte "Zwingerkontrollen“ durch entsprechend autorisierte Vereinsmitglieder.
      Allerdings sind die Zwingerkontrollen in katzenzuchten noch keine Pflicht, wie bei der Hundezucht.
      Nur wenn eine Zucht sehr auffaellig ist und diese Auffaelligkeiten dem Verein gemeldet werden, wird dierekt eine Zwingerkontrolle durch gefuehrt.
      Ein Verein kann das Zuechten auch denn verbieten.
      Vollstaendige und mehrfache Impfungen aller im Haushalt lebender Katzen (also auch der Kastraten), Vererbungsteste (wie zum Beispiel der DNA-PKD-Test), gewissenhafte Nachweise ueber das Erbpotential (Stammbaum) sind aber Pflicht.
      Ausserdem muessen Zucht-Pausen eingehalten werden.
      Eine Katze darf nur 1 x im jahr junge bekommen.
      Sie darf bei der 1.Deckung nicht unter 10 Monate alt sein.
      Dies verursacht natuerlich Kosten fuer den Zuechter, was denn auch den jeweiligen Kaufpreis erklaert.

      Gewerbs-maessige Zucht
      Zuechter mit mindestens fuenf oder mehr Zuchtkatzen in ihrem Bestand muessen diese Hobbyzucht als Gewerbe anmelden.
      Hierbei spielt es keine Rolle ob Gewinn erzielt wird oder nicht..
      Ein Katzenzuechter zuechtet in der Regel dann gewerbsmässig, wenn seine Haltungseinheit folgenden Umfang erreicht:
      5 oder mehr fortpflanzungsfaehige Katzen oder 5 oder mehr Wuerfe pro Jahr.
      Ein gewerbliche Zucht muss ausserdem die Einnahmen vom Katzenverkauf versteuern.

      .......

      Dieser Post ist nur eine Erklaerung der Zucht-Formen, er stellt keine Beurteilung darueber dar aus welcher Zucht-Form die besseren Kitten kommen.

      Alles wird gut...
      ..und wenn mal was nicht gut ist, denn ist es noch nicht fertig


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mac ()

    • Re: Wann ist es eine Hobby-Zucht

      Ich find es gut, daß Du das mal dargestellt hast Mac.
      "aus Hobby züchten um Geld zu verdienen" und dann Tiere ohne Papiere zu Preisen abgeben, die man annähernd bei einem seriösen Züchter zahlen würde, da passt was nicht.
      Und ich kann mir auch nich verkneifen, nochmal für die BKH und Maine Coon Kitten (möglicherweise auch ohne Papiere) vom Tierschutz zu werben. :boys_0222: :boys_0222: :boys_0222:

      Alles Liebe von Andrea,
      stolze Patentante vom allerallerliebsten Patch, dem Berliner Terminator
      und Habibi Schatz, Hui Buh Gespenst, und Lilli Fee

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    • Re: Wann ist es eine Hobby-Zucht

      Es gibt oft Kaeufer, die sagen: Papierer brauche ich nicht, ich will ja nicht weiter zuechten.
      Das *Papier* kostet beim Zuchtverband um die 20 Euro.
      Das *Papier* also der Stammbaum zeigt die Zuchtlinie, wer ist vater, wer ist Mutter, wer ist Ur-Opa usw.

      Dazu kommt noch, das diese Kitten nicht nur geimpft sind sondern eben auch diverse Tests hinter sich haben.
      Auch darf ein Zuechter z.B. zu einen fremden kater, aber den auch nur wieder zu einen kater, der alle Tests hat usw.
      Ein Vereins-Zuechter hat Kosten, wie z.B. erst mal die Mitgliedsbeitraege im verein, denn Tierarzt z.B. 5 Kitten impfen sind ja schon ca. 35 Euro je Kitten.
      das sind alles Kosten, die ein nicht-eingetragener Zuechter mit-unter spart.

      ich finde das sogar sehr interessant.
      ich merke z.B. bei meinen yamini sehr die Verwandtschaft zu Sternenkatze Udita.
      Ihr Bruder ist Yaminis Vater.
      Auch finde ich es schoen, wenn man die familie der fellnase kennen lernen kann.

      Dennoch bin ich fuer jede Fellnase offen auch fuer fellnasen in Not und fuer Streuner.
      Meine Zucht-Katzen haben mich auch nur durch Zufall gefunden.
      Yespie als Kastratin, Ihr Sohn Arrow weil die Kaeufer ihn einfach der Zuechterin vor die Tuer gestellt haben, er sei ein so boeser kater.
      Yamini kam aus Kulanz wegen dem Tod von Udita zu mir.
      Quincy stammt aus eienr Schwarz-Zucht und kam zu mir, weil die Leute, die ihn gekauft haben ihn ins TH bringen wollte.
      Vogel und Kater ging nun mal nicht.
      ich bekam ihn mit den Worten: der muss weg.
      Naja und Miauw;s geschichte ist ja bekannt.

      Allerdings kenne ich nicht-eingetragene Zuechter, wo es so perfekt ist, das ich es schade finde, das sie nicht dem Verein beitreten.

      Rassekatzen im Tierheim werden grundsaetzlich ohne Stammbaum abgegeben, auch die MCH behaelt die Stammbaeume wenn sie Katzen aus aufgeloesten Zuchten weiter-vermittelt.

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    • Re: Wann ist es eine Hobby-Zucht

      "[url=../post173254.html#p173254 schrieb:

      28. Jun 2014, 11:27 » Mac[/url]"]Es gibt oft Kaeufer, die sagen: Ppierer brauche ich nicht, ich will ja nicht weiter zuechten.
      Das *Papier* kostet beim Zuchtverband um die 20 Euro.


      Hände weg von Rassekatzen ohne Papiere!

      Der in einem Verein organisierte, seriöse Züchter wird keine Tiere ohne Papiere vermitteln!

      Dabei ist der Stammbaum für den Liebhaber wichtig weil er signalisiert, dass die Tiere seriös aufgezogen wurden! Seriös bedeutet gesund, mit Sinn und Verstand und unter der Aufsicht eines Vereins!!!!

      Allerdings muss man auch hier unbedingt genauer hinschauen, denn es gibt leider, leider auch unter den Vereinsszüchtern „Schwarze Schafe“!!!!!

      Wenn ein „Züchter“ behauptet, er verzichte wegen des Preises auf Papiere für seine Kitten, dann sollte man so schnell wie möglich gehen und weiter suchen!!!!

      Die Papiere für ein Kitten kosten je nach Verein zwischen 15 und 20 Euro und der Jahresbeitrag für die Mitgliedschaft in einem Verein dürfte sich bei ca. 30 (+/-) Euro bewegen!

      Ein Kitten sollte von einem seriösen Züchter voll geimpft, entwurmt, ggfs. gechipt und evtl. frühkastriert abgegeben werden. Ein Kitten sollte bei der Abgabe ab der 15. Woche immer ein aktuelles Gesundheitszeugnis haben!! Perfekt ist es, wenn der Käufer dann auch noch einen Vertrag vom Züchter bekommt! Aber haften muss der Verkäufer auch ohne Vertrag!

      Seriöse Züchter sind Mitglied in einem Verein und halten sich auch an dessen Zuchtregeln! Ein Züchter trägt zum Erhalt „seiner“ Rasse bei und bringt die Rasse mit seiner Zucht weiter! Er hat ein Zuchtziel und beherrscht die Genetik seiner Rasse!

      Hände weg von Kitten zu „Dumpingpreisen“!!!

      Ein seriöser Züchter kann ein Kitten nicht für 200 oder 300 Euro verkaufen!

      Schon bei der Anschaffung und beim Unterhalt der Zuchttiere entstehen immense Kosten! Der Preis für ein Zuchttier kann 1.500 Euro betragen und bei seltenen Rassen wird er entsprechend höher liegen! Der Unterhalt eines Tieres besteht nicht nur aus hochwertigem Futter sondern es fallen auch enorme Tierarztkosten an und das nicht nur wenn ein Tier krank werden sollte.Der Züchter unterzieht seine Tiere regelmäßigen tierärztlichen Kontrollen und Impfungen (z.B. HCM, PKD, Leukose, FIV, FIP und viele andere, je nach Rasse).

      Das trächtige Tier bekommt oft zusätzlich besonders Ernährung und ggfs. wird per Ultraschall beim Tierarzt der Nachwuchs kontrolliert. Bei der Geburt steht oft auch der erfahrene Züchter in engem Kontakt mit seinem Tierarzt. Es kann zu Komplikationen, wie Abbruch der Wehen, Kaiserschnitt usw. kommen.

      Ein guter Züchter investiert außerdem in Literatur und Fortbildung rund um seine Rasse. Und dann kommen ja noch die Kosten, die ein Kitten „verursacht“! Auch hier die Futter und Tierarztkosten.

      Schon allein nach Vollimpfung, Entwurmung, Gesundheitszeugnis und Futterkosten soll mal einer erklären, wie ein Zücher Kitten noch für 250 Euro abgeben kann – unmöglich! Das andere sind Vermehrer, denen das Wohl der Tiere egal ist!

      Der Preis für eine Ragdoll z.B. beträgt zurzeit ab 600 Euro!!!!!
    • Re: Wann ist es eine Hobby-Zucht

      @ firoccico

      es kommt darauf an in welchen Zuchtverband eine Zucht Mitglied ist.
      Die Mitgliedspreise unterscheiden sich da etwas, ist wie bei den Versicherungen.

      Karin, Yaminis Zuechterin wurde schon oft gefragt, ob ein Kitten ohne Stammbaum billiger sei.
      Da antwortert Karin jedesmal: der Stammbaum ist das billigste, der kostet echt nur um die 15-20 euro.
      Aber die ganzen Tests u.s.w und die Anschaffung eines Zuchtkaters oder einer Kaetzin das kostet.

      Wer mit Verstand zuechtet und die Kitten nicht wie am Fliessband erzeugt wird als Zuechter nicht reich, aber das denken manche Kittenkaeufer.

      Deswegen wenn rassekatze: vom Zuechter, vom TSV oder wenn ein Kitten den finanziellen Rahmen sprengt einfach mal ueber einen Kastraten nachdenken.
      Also ich bin z.B. froh um meine Kastratin (Yespie)

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