Katzen sollten nichts kosten?

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    • Katzen sollten nichts kosten?

      Hallo ihr Lieben,

      ich lese oft den Tiermarkt.
      Manchmal findet sich dort das Eine oder Andere als Spende fürs Tierheim oder es gibt Anregungen zum Nachdenken, wie heute wieder, die mir vor Augen halten, das Tiere nicht immer die

      beste Lobby haben. ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeig…ieten/1214959541-136-9437

      Was haltet Ihr von sowas, mal davon abgesehen, dass ich es nicht wirklich gut finde, Tiere über einen Tiermarkt anzubieten wie "für`n Appel und ein Ei", hat doch jedes Lebewesen seinen Preis finde ich. Wenn Menschen warum auch immer Tiere abgeben, finde ich, sollte das Tier nicht ohne eine Schutzgebühr abgegeben werden. Ich denke, wer die nicht bezahlen möchte, hat irgendein Problem und wenn die Schutzgebühr sich mit dem "Wert" eines Tieres, mal davon abgesehen, dass der individuelle Wert niemals bezahlt werden kann und dass man Futterkosten, die über Jahre angefallen sind nicht neuen Haltern in Rechnung stellt, genauso wenig wie die Dinge die ein Tier über Jahre Iiebgewonnen hat und die wie ich finde ,zum Tier hinzugegeben werden sollten,schon weil es sein Zuhause wechseln muss und weil man an einem einmal geliebten Wesen nicht verdienen wollen sollte, deckt heisst, wenn dadurch Kosten wie Impfungen und/ oder zB. Vorsorge wie Kastration abgedeckt wurden, ist es doch okay, eine Schutzgebühr zu bezahlen.



      Da ich aber sowieso der Adoption einer Katze oder eines Hundes übers Tierheim immer meine "Erststimme" geben würde, würde mich interessieren, wie Ihr das seht. :ohja:

      Konnte den Link doch noch öffnen, geht aber sicher bald nichtmehr, weil ein Kätzchen seinen Platz gewechselt hat.
    • Eine Schutzgebühr o.ä. zeigt mir, ob der- oder demjenigen es etwas wert ist, das Tier zu bekommen.

      Wer seine Katze quasi "umsonst" haben möchte, der ist wahrscheinlich nicht bereit, sie kastrieren und impfen zu lassen - von der Bereitschaft, mit ihr im Falle einer Krankheit zum Tierarzt zu gehen, mal ganz abgesehen.

      Ich wohne ländlich, und hier laufen einige solcher Katzen herum. Die Katze der Leute, die vorher in meinem Haus gewohnt haben, war auch so ein Fall. Durch sie wurde ich kurz nach meinem Einzug überhaupt erst zum Katzenfan, denn sie legte mir eines Tages ein kleines Kätzchen vor die Terrassentür, das ich behielt.

      Als ich dem Sohn der Leute ein paar Wochen vorher erzählte, dass die Katze trächtig wäre, sagte er nur: "Schon wieder?" :(
    • Es spricht nicht immer dagegen, ein Kaetzchen kostenlos ab zugeben.
      Aber auch da wuerde ich mir das potentielle neue zu Hause vorher ansehen und ich wuerde auf einen Uebernahmevertrag bestehen.
      Ich habe auch nichts gegen Tiermarktportale.
      Man sollte sich nur die Texte genau ansehen.
      Auch sollte man das Kaetzchen vorab einmal besuchen, um zu sehen, wie es gehalten wird.
      Viele Abgeber bringen auch gern das Tier ins neue Heim, um zu sehen, wie Mietje leben wird.

      Alles wird gut...
      ..und wenn mal was nicht gut ist, denn ist es noch nicht fertig


    • Oh je, das liest sich echt schrecklich.. :(

      Ich finde, wenn man ein Tier über den Tierschutz übernimmt, ist da immer noch eine Institution, die ein bischen die Kontrolle hat, wenn vielleicht auch nicht immer gänzlich aber eben doch. Sicher gibt es auch Tiere, die mal aus dem Tierheim kamen und dann doch übers Internett abgegeben werden, obwohl soviel mir bekannt ist, das verboten ist.

      und ich finde auch, dass man heute schon eine große Auswahl an Tieren aus dem Tierschutz hat. Man muss nur ein bischen suchen.

      Sicher, findet man auch bei einem guten Züchter oft sein Glück in Form eines neuen Mitbewohners auf vier Pfötchen, aber darum geht es hier ja auch nicht.
    • El Gato schrieb:

      Wer seine Katze quasi "umsonst" haben möchte, der ist wahrscheinlich nicht bereit, sie kastrieren und impfen zu lassen - von der Bereitschaft, mit ihr im Falle einer Krankheit zum Tierarzt zu gehen, mal ganz abgesehen.
      Das kann man nicht so verallgemeinern.
      Ich kenne durchaus Leute, die auch fuer ihre "kostenlosen" Katzen alles tun.

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    • Oha Mac , sorry der Text hat sich überschnitten! Du hast Recht, so kann das auch gemacht werden und wenn die Leute dann das nicht wollen, kann man immer noch woanders weitersuchen.

      Trotzdem finde ich es ein bischen merkwürdig, dass Menschen gleich von Anfang an, klarmachen, dass sie nichts für ein Kätzchen bezahlen wollen.
      Obwohl in der Anzeige steht ja dennoch noch was von 10 Euro.
    • Max2012 schrieb:

      Trotzdem finde ich es ein bischen merkwürdig, dass Menschen gleich von Anfang an, klarmachen, dass sie nichts für ein Kätzchen bezahlen wollen.
      Och das finde ich nun eigentlich nicht, somit ist doch gleich geklärt wer sich auf diese Anzeige melden wird oder nicht.
      Ich hab z.B. auch eine ganz liebe Freundin ( meine beste Freundin um genau zu sein)
      Auch sie ist so ein Mensch, sie hat eigentlich alle Katzen die sie je hatte von Bauernhöfen geholt und nichts gezahlt. Und trotzdem liebt sie die Katzen wie man sie nur lieben kann und tut alles für sie.



      Wünschen mit ihren Fellnasen &
      Stolze Patentante von dem süßen Katti
    • Die Anzeige ist wieder online. Oben steht etwas von 10 €, im Text dagegen geht es folgendermaßen weiter:

      "Wir wollen noch ein kleines katzenbaby katzenkind gern ein liebevolles zuhause bieten wir haben schon ein Kater aus dem Bauernhof gerettet er ist sehr liebevoll und verschmusst wir haben eine große Wohnung mit viel Platz zum Spielen toben kuscheln :) wir zahlen aber keine Gebühr für eine katze/Kater....
      Da es viele Kätzchen gibt die nur ein liebevolles zuhause suchen und die Menschen nur wollen das sie ein tolles Zuhause bekommen nicht böse gemeint nimmt es nicht schlecht auf der/die kleine würd es bei uns gut haben :)"

      Das, was ich fett markiert habe, wäre für mich ein No-Go wenn ich ein neues Zuhause für eine Katze suchen würde.
    • pueppi schrieb:

      Ich hab z.B. auch eine ganz liebe Freundin ( meine beste Freundin um genau zu sein)
      Auch sie ist so ein Mensch, sie hat eigentlich alle Katzen die sie je hatte von Bauernhöfen geholt und nichts gezahlt. Und trotzdem liebt sie die Katzen wie man sie nur lieben kann und tut alles für sie.

      Ich denke, das kann man nicht vergleichen. Ich habe weiter oben geschrieben, wie ich an meine erste Katze Tigger gekommen bin (die übrigens 17 Jahre und 4 Monate alt wurde). Für Tigger habe ich auch nichts bezahlt, aber ich habe mir die größte Mühe gegeben, dass es ihr an nichts fehlt.

      Aber wenn jemand nach einer neuen Katze sucht und dabei betont, dass er nicht bereit ist, eine Gebühr für sie zu bezahlen, dann gehen bei mir die Alarmglocken an.
    • Gehe in fast allen Punkten mit Max konform.
      Kostenlos ein Tier abgeben oder aufnehmen wollen ist für mich ebenfalls ein No-Go.
      Desweiteren sollten Tierheime, Pflegestellen ruhig die Schutzgebühr anheben.
      Es sollten mehr Voruntersuchungen stattfinden, einige Heime haben zu wenig Geld zur Verfügung um wichtige Tests wie Leukose oder Fiv durchzuführen, von einem Herzschall ganz zu schweigen. Es geht nicht, dass man ein Tierschutztierchen ungetestet in eine bereits vorhandene Gruppe setzt. Es ist auch unschön nach nem knappen Jahr feststellen zu müssen, wenns Katerle ne Herzerkrankung hat. Auf der anderen Seite hat es ja seinen emotionalen Grund, warum man grade jenem oder diesem Tier ein liebevolles Zuhaus geben möchte.

      Auch mit den Vor- und Nachkontrollen nach Adoption hapert es häufig bei Tierheimen. Es ist schlichtweg kein Geld oder genügend Mitarbeiter vorhanden um diese Kontrollen durchzuführen. Viele Tierheim können dadurch auch die einzelnen Fellnasen nicht richtig einschätzen. Ist der Adoptant dann nicht flexibel, werden es Rückläufer. Nehmen wir z.B. Kater Pauli - angeblich erfahrener Freigänger (war nicht zutreffend, stattdessen gabs bei uns halt einfach keinen Freigang mehr), angeblich gesund (war er nicht, Allergien, angeknackste Lunge, kurz nach Übernahme Herzerkrankung, angeblich getestet auf Fiv und FeLV, war er nicht wie sich 2 Wochen nach Übernahme herausstellte (Katzenfrau war dahingehend falsch unterrichtet worden, Leiterin gab dies zu weil keine Gelder dafür vorhanden).

      Gut, wir sind erfahren genug, haben immer schon Notfellchen gehabt, aber ich möchte mir nicht vorstellen, wie jemand reagiert, der zum 1. Mal ein Tier anschafft und nix von Symptomen weiß. Kleinere Tierschutzvereine, die mit Pflegestellen arbeiten sind mir heute lieber als Tierheime.

      Mit Züchtern hatte ich auch vorher nie Kontakt, bis es um Mia ging. Mia stammt aus einer Fehlbelegung, ein Aus für die Zuchtmama, daher war sie etwas preiswerter, aber immer noch teurer als im Tierheim. Uns ist es schlichtweg egal, was ein Tier aus dem Tierheim kostet. Lieber etwas mehr und alles wurde getestet, meist gaben wir eh mehr als verlangt und noch ne Spende obendrauf.

      Ja El Gato bei mir schrillen auch alle Alarmglocken wenn jemand nicht bereit ist ne Schutzgebühr bezahlen zu wollen.

      Kostenlos? Nein, geht gar nicht. Wir haben zwar auch kostenlose gehabt, das waren aber zugelaufene Bauernhofkatzen oder Nachbarskatzen in miserablen Gesundheitszustand (Minnie z.B.) oder Hängebauchschweine, Ziegenbock die unser damaliger Verein aus grauenhaften Haltungen herausholte und wir die einzigsten mit ausreichend Grundstück und Nebengebäuden hatten. Herzenskater Lümmelchen kostete auch nix, den hat mein Mann krank kurz vor Wintereinbruch von einem Kunden mitgebracht, der ihn Monate durchgefüttert hat, aber nie dem TA vorstellte.

      Nein, Tiere kostenlos privat abgeben oder haben wollen, per Inserat, nein geht gar nicht. Viele Ebay-Kleinanzeigen lassen bei mir den Hals anschwellen vor Wut und gleichzeitiger Traurigkeit.
      Liebe Grüße

      maunzhausen und die Felligen <3 <3 <3
    • Wie ich schon erwaehnte, es ist nicht unbedingt ein NoGo eine Katze kostenlos ab zugeben.
      Aber von vorne herein zu schreiben, das die Katze nichts kosten darf, das ist ein NoGo.
      Denn ein Tier, egal welcher Art verursacht immer Kosten.
      Wenn es auch keine Anschaffungskosten sind, denn sind es doch immer noch die Kosten fuer Futter, Einstreu, eventuell mal Tierarzt, Spielzeug. Kratzmoebel, Bettchen usw. bei einem Hund kaeme noch eine Versicherung dazu, falls der mal Schaden macht oder beisst.

      Ich habe auch schon einge Katzen kostenlos abgeholt, aufgepaeppelt und denn liebevoll vermittelt.

      Ich habe , wenn sie alt genug waren das Kastrieren bezahlt.
      Diesen Betrag habe ich mir natuerlich vom neuen Besitzer auszahlen lassen.
      im Tierheim heisst es Schutzgebuehr.
      Ich habe immer offen gesaggt, das ich die Rechnung fuer die Kastra bezahlt haben moechte, wollte derjenige das nicht, blieb die Katze eben da.
      Meine Antenne Susy wollte auch niemand haben, weil sie nur einen halben Schwanz hat.
      Ich habe fuer sie freiwillig eine kleine schutzgebuehr bezahlt, sie sollte verschenkt werden, weil sie keiner wollte.
      Antenne ist aus Kleinanzeigen.
      Sie ist eine tolle Katze, habe nie bereut sie zu retten.

      Alles wird gut...
      ..und wenn mal was nicht gut ist, denn ist es noch nicht fertig


    • ich habe nicht grundsätzlich ein Problem, ein Tier zu adoptieren, welches nix kostet. Vom Bauernhof, zugelaufen, von Freunden, die ein Tier abgeben müssen....oder, oder......
      Aber das als Bedingung vorweg so deutlich zu betonen, macht mir schon Bauchgrummeln.
      Eine Vermittlungsgebür wie z.B. im Tierschutz deckt oft nicht annähernd die Kosten für Kastra, Impfung etc. und ist doch im Vergleich zu Tierarztkosten die im Laufe eine Katzenlebens anfallen können nur ne Kleinigkeit. D.h. man sollte schon etwas mehr als den "Kaufpreis" in petto haben und die Entscheidung für ein Tier von anderen Faktoren abhängig machen.
      Ein Kätzchen zu adoptieren nicht weil, sondern obwohl es kostenlos ist, wär für mich normal.
      Die Liebe zählt :herzgib:


      Alles Liebe von Andrea,
      stolze Patentante vom allerallerliebsten Patch, dem Berliner Terminator
      und Habibi Schatz, Hui Buh Gespenst, und Lilli Fee
    • Wir haben uns letztens mit einer Mitarbeiterin eines Tierheimes hier in der Nähe unterhalten. Sie erzählte uns, dass vor einigen Wochen eine Perserkatze aufgefunden worden war. Ca. zwei Wochen später haben sich die Besitzer beim Tierheim gemeldet. Als sie hörten, dass das Tierheim eine Gebühr für die Rückgabe der Katze (u.a. für die medizinische Versorgung des Tieres) verlangte, wollten sie sie nicht mehr zurück, und so lebt die arme Maus jetzt im Tierheim und wartet darauf, dass sie irgendwann ein neues Zuhause findet ;(

      Es handelt sich um diese Katze:
      de-de.facebook.com/TierheimSch…hl/posts/2390552954518881
    • Das ist traurig, aber in dem Falle finde ich, das die Katze im Tierheim besser aufgehoben ist.
      Solche Leute wuerden wohl auch keinen Tierarzt bezahlen (wollen).
      So kam ja unsere Matze damals zu ihren Kater, der hatte einen Unfall und die Besitzer wollten ihn nicht mehr.
      Der Tierarzt hat in denn uebernommen und geholfen.
      Matze hat nur 3 Beine und keinen Schwanz mehr.
      Er ist so ein huebscher Kater.

      Alles wird gut...
      ..und wenn mal was nicht gut ist, denn ist es noch nicht fertig