Neuer Kater

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    • Hallo zusammen,

      wir haben eine Katze, Holly, 5 Jahre alt. Sie ist nun ca. 3 Jahre alleine, nachdem der gleichaltrige Kater leider verstorben ist.
      Nun haben wir einen Kater vor drei Wochen geholt, Nepomuk, ca. 2-3 Jahre alt.
      Holly darf raus, Nepomuk erst nach der zweiten Impfung und dem Tierarztcheck, bleibt also einen Monat nur drinnen.

      Als Nepomuk eingezogen ist, war Holly draussen. Sie kam, es gab ein Beschnuppern - und dann kam nur noch fauchen von ihr.
      Er geht freundlich auf sie zu, faucht sie nie an oder so. Sie grohnt und faucht immer. Will nur noch raus, läuft nicht mehr so viel innen rum. Essen muss man getrennt verteilen (er würde immer und überall essen), bei geschlossenen Türen.

      Er hat sich gut eingelebt, hat Vertrauen gewonnen, sie wird alles andere als vernachlässigt.

      Die Frage ist nun, ob es einfach dauert, bis sie ihn akzeptiert oder ob man etwas tun kann? Mit dem Kater damals war sie ein Team. Und wir dachten, es würde ihr gut tun.

      Und wenn es dann soweit ist: wie bringt man ihm bei, dass er seins isst, und ihr ihres lässt?

      LG, Kris
    • hallo KrisEnemy, bitte stell dich doch bitte zuerst mal hier vor
      Herzlich Willkommen im Katzentatzenforum KrisEnemy

      Nun ja , wenn sie solange alleine war und auch Freigängerin ist , dann heißt das nicht das man ihr was gutes tut wenn man ihr noch eine Katze/ Kater dazu holt.
      Sie hat sich in der Zeit an alles alleine gewöhnt und wenn sie keine soziale Katze ist kann es sein , das sie auch lieber alleine wohnen würde.
      Wie verträgt sie sich denn mit den Nachbarskatzen draußen ?
      Es kann gut sein , das sie sich noch näher kommen und es akzeptiert das er nun auch bei euch wohnt . Du solltest ihr noch etwas Zeit lassen 3 Wochen ist noch nicht so lang.
      Und solange sie sich nicht angreifen ist noch alles in Ordnung . Wenn dann Nepumuk auch mal raus gehen kann , wird es vielleicht auch besser mit ihnen.
      Einen Tip hab ich jetzt so nicht für dich , du sagst ja das Molly nicht vernachlässigt wird und ihr ihr das Gefühl gebt das sie euer ein und alles ist , mehr könnt ihr nicht machen.
      Ich wünsche euch jedenfalls das die Beiden bald mit einander können oder zumindest nebeneinander her wohnen :daumen:


      Wünschen mit ihren Fellnasen &
      Stolze Patentante von dem süßen Katti
    • Hallo und danke für deine Antwort. :)
      Mit den Nachbarskatzen versteht sie sich gut, zwei duldet sie auch, wenn sie bei uns rumspazieren. Nur mit einem nicht, der stalkt alle anderen Katzen :)

      Nein, angreifen tut sie nicht, nur grohnen und fauchen. Er bekommt höchstens mal eine Watschn, wenn er zu nahe kommt - wobei sie auch mal mit einem Meter Abstand auf dem Bett lagen. Sie verkriecht sich ziemlich viel und will am liebsten dauernd raus.

      Ja, Zeit ist sicher die Lösung, ich hoffe einfach mal, dass jemand die gleiche Erfahrung hat, bzw. Tipps geben kann.

      LG, Kris
    • Ich habe 5 Katzen und meine Easy ist die Älteste und jedesmal wenn eine neue Katze dazu kam , hat Easy das Gleiche gemacht was jetzt deine Molly macht. Sie wollte auch nur raus und kam nur kurz zum fressen rein und dann wieder weg .
      Es hat sich überall wieder gelegt und sie ist gut mit allen zurecht gekommen, bis auf die letzte Katze unsere Bounty mit der versteht sie sich immer noch nicht und sie ist nun 5 Jahre bei uns.


      Wünschen mit ihren Fellnasen &
      Stolze Patentante von dem süßen Katti
    • Fauchen, Knurren und ab und zu ein Hieb mit der Pfote sind in der Kennenlernphase ganz normal. Das legt sich sicherlich mit der Zeit. Solange sie sich nicht ernsthaft prügeln ist alles im grünen Bereich.

      Ich hatte bisher noch keine Freigängerkatzen, vermute aber, dass die Zusammenführung bei ihnen etwas länger dauert, weil sie sich nicht so häufig begegnen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von El Gato ()

    • Ich fürchte, ich kann dir da nicht wirklich weiterhelfen, denn ich habe nur Wohnungskatzen hier, da hats eine Woche gebraucht, bis sie sich näher kamen.
      Aber schmusen tun sie noch immer nicht, akzeptieren sich aber und spielen auch zusammen. Liegen nebeneinander, sitzen nebeneinander, aber nicht kuscheln.
      Sie sind mittlerweile 7 Jahre zusammen. Sissi kam ein Jahr nach Sheila dazu.

      Ich könnte mir vorstellen, dass Holly erst akzeptieren muss, dass da noch ein Kater bei euch wohnt, und wenn sie oft draußen ist, wird das länger dauern, denn sie ist ja immer auf Achse und wenn sie heimkommt, ist er immer noch etwas Neues.

      Wenn du beiden ihre eigene Liebe gibst, dann machst du alles richtig.






      Patentante von Kira von hexenkatze und Sam von anna

      Schnurrige Grüße von
      calantherosea

    • meine Meinung: verbiet ab sofort dem Katertier das Bett, wenn Hollys bisher dort schafen durfte. Den favorisierten Schlafplatz sollest du der Alteingesessenen alleine lassen. So muss sie nicht alles teilen.
      Ist ja schon ne Menge, was ihr der "Eindringling" streitig macht. Ihre Katzenmutti, das Fressen (könnt ja plötzlich keines mehr geben, weil der Neue mitfrisst), die Spiel-, Schmuse-, Kuschelzeit mit dir. KaKlo hast du ein zusätzliches besorgt?

      Hier leben zwei Maunzen, Coonie Kira (seit 2011) und Perser Minka (kam 2013 6jährig vom TH) die sich von Anfang an nicht mochten nun seit 5 Jahren zusammen. Oder besser, sie leben im geichen Haus und Garten. Beide sind wie deine auch Freigänger.
      Es hat alleine gut 10 Wochen gedauert bis Minka sich einigermaßen an uns gewöhnt hatte. Die anderen zwei Katzen (2013 gabs noch unsere Micky) wurden nur angeknurrt und angefaucht. Die alte Dame Micky hat dann schon mal mit nem gezielten Pfotenhieb Ordnung geschaffen, wenn sie es zu toll trieb.
      Fauchen tut sie heut auch noch, wenn ihr Kira zu nahe kommt.
      Allerdings hört man oft, dass Perser zu anderen Katzen nicht die verträglichsten sind.
      ich liebe zwei Wesen die kratzen
      meine Rosen und meine Katzen


      Patentante von LadySheila und Sissi von CalantheRosea
      und den Flusen-Buben von Danny
    • Nein, ich wuerde dem Kater nichts verbieten.
      Er koennte sich benachteiligt fuehlen.
      Eventuell waere Feliway oder Felifriend eine Idee.
      Das gibt es im Internet und Apotheken bestellen es auch.

      Es kann schon mal laenger dauern bis Katzen sich vertragen.
      Es ist schon gut wenn sie nicht kaempfen.

      Alles wird gut...
      ..und wenn mal was nicht gut ist, denn ist es noch nicht fertig


    • Mac schrieb:

      Nein, ich wuerde dem Kater nichts verbieten.
      :ohje: rein gar nix?

      sorry, ein bisserl Boshaft musste jetzt sein :) .

      Meine Erfahrung war die, dass Micky und Kira das "frei gehaltene" Zimmer (natürlich samt Bett) sehr geschätzt haben, da Minka sie dort in Ruhe lies oder besser lassen musste, weil die Türe für Minka halt nicht geöffnet wurde. Sie hat wegen der verschlossenen Tür wohl nicht weiter reagiert, da ich keine Erinnerung an irgendwelche Aktionen ihrerseits habe.
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    • Ich würde dem Kater ebenso nichts verbieten. 4 Wochen Eingewöhnung ist etwas kurz um ein Tier nach Draußen zu lassen. Besser sind 6 Wochen, so meine Erfahrung.

      Lass Beide machen, widme deine Aufmerksamkeit Beiden, doch vor allem Holly.
      Oft hilft spielen mit einer Angel, das Beide ablenkt und sich Beide durch das Spiel Näherkommen da sie abgelenkt sind.

      Woher ist der Kater?
    • Vielen Dank für eure Antworten.
      Ich schreibe am Wochenende zurück, wenn ich mehr Zeit habe.

      Kurzes Update dennoch :) Sie grohnt und faucht ab und zu schon noch, sitzen aber auch ab und zu zB gemeinsam auf der Fensterbank (jeder am anderen Ende), Holly kam heute Nacht wieder mal ins Bett.
      Und: jeder hat seine Futterschale bekommen, sass dabei und beide haben still und brav ihr Futter gemampft. Als wäre es ganz normal.
      Also mal weiterschauen, wie es läuft.
    • Nein, haben wir nicht. Holly geht bei Wind und Wetter raus, wenn sie mal muss. Mussten es Anfang des Jahres 2x sauber machen, seitdem nicht. Sie maunzt da wie ein Hund, der raus muss.


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