Ab wann darf man ein Kitten in den Garten lassen

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    • Vielen Dank für eure Offenheit!

      Julius wird kastriert werden bevor er richtig draußen sein darf. Jetzt sind es nur Schnupperminuten in Begleitung. Ich möchte nicht dass er streunert oder in Katzenkämpfe verwickelt wird oder um Reviere kämpft. :kopfkratz: Nein, auf keinem Fall!

      Und sicher ist eine 2. Katze das Allerbesste für ihn. Nur ich bin dazu noch nicht bereit. Ich bin Katzenanfänger. Die Verantwortung für 2 wäre mir jetzt noch zu viel. Die Entscheidung wäre mir noch zu schwer, kann ich noch nicht machen.

      Ich kann ihn sicherlich weder die zu früh verloren Mutter noch die Geschwister ersetzen, aber so viel davon wie nur irgend möglich werde ich versuchen. Eigentlich wir, denn die ganze Familie spiel zum Glück mit.

      Rohfleisch bekommt er eine Mahlzeit am Tag im Moment. Die anderen Mahlzeiten sind aus der Dose. Und gekochtes Ei mag er sehr gerne. Bekommt er alle 2 Tage einen.

      Naja ein bisschen Raufen wir auch mit ihm und spielen jagen und fangen, auflauern. Das kann mein Mann sehr gut. Er ist mit sehr sehr vielen kleinen Bauernhofkatzen aufgewachsen und hat sehr viel mit ihnen gespielt. Julius ist jedes mal ganz außer Atem und seine Augen leuchten, wenn sie fertig gespielt haben. Ich bin eher fürs Kuscheln zuständig. Werde abgeschleckt und benuckelt. Er schläft auch neben mir. Wir versuchen unser möglichstes.

      Wegen der Straße. Wir haben zum Glück nur eine Straße nach vorne und der Garten ist hinten. Und es ist zwar eine Durchfahrtstraße aber von einer ganz kleinen Stadt mit wenig Verkehr und auch nicht zu schnell. In 20 Jahren habe ich hier noch zum Glück keine einzige überfahrene Katze gesehen. Draußen auf der Landstaße leider schon sehr viele. Das sind sicher die unkastrierten Streuner aus diversen Bauernhöfen hier aus der Gegend. Hoffentlich hat Julius auch so viel Glück, wie die anderen Stadtkatzen hier.

      LG
      Magda
    • Als wir unseren Kater aus dem TH holten war er ca. 12-14 Wochen alt und mußte 6 Wochen drin bleiben, dann wurde er kastriert und tätowiert. Die nötigen Impfen hatte er sowieso. Ein paarmal war er vorher schon ausgebüxt, aber nie weit weg gelaufen. Danach gab es den ersehnten ungesicherten Freigang. Wir hatten zwar eine zweite Katze, aber die wollte gar nichts von dem Neuling wissen, er war quasi eine Einzelkatze, deren bester Freund 1 Hund war.

      Es muß jeder selber entscheiden wie er es macht, aber ungekennzeichnet und unkastriert würde ich ihn nicht rauslassen.
      Es ist allerdings immer einfach gesagt, daß eine Katze drinnen bleiben muß, wenn man 1 abgeschlossene Wohnung hat mögl. noch im 2-3 Stock hat. Bei einem Haus oder einer Erdgeschoßwohnung ist das viel schwieriger, einmal nicht aufgepasst und zack sind sie draußen.

      Für mich persönlich käme eine reine Wohnungshaltung nicht in Frage, falls man nicht alternativ ein Freigehege hat. Wenn die Umgebung zu gefährlich ist, dann würde ich auf Katzen verzichten, ausser die Katzen wollen gar nicht raus, gibt es ja auch.


      Patin von Easy
    • Da kamen zwischendurch noch mehr Fragen.

      Also Katzi sein Napf ist immer gefüllt. Wie viel er genau nun frisst kann ich nicht beziffern. Er darf fressen so viel er will und geht auch täglich sehr oft an den Napf.

      Fenster werden nie gekippt, dass wusste ich schon, dass das gefährlich ist. Entweder ganz geöffnet mit Fliegengitter dran und heruntergehängten Schalusienen. So löchrig durchlässig. Oder ganz geschlossen und die Klimaanlage wird angemacht.

      Deshalb frage ich ja hier immer vorher, eure Erfahrungen sind für mich Goldwert. Und ich bin nicht beleidigt oder gekränkt, das geht nicht so schnell bei mir.

      Meint ihr wirklich, dass er ohne eine 2. Katze so fürchterlich leidet? Ich meine, es ist bestimmt nicht Ideal, aber es gibt doch sehr viele Haushalte mit nur eine Katze, die sind auch nicht alle Verhaltensgestört, oder?

      Das Elend mit den unkastrierten Kätzchen ist wirklich fürchterlich. Gut, dass du da warst für den kleinen. Es freut mich immer, solche Menschen sind recht selten.

      VG
      Magda
    • Julius schrieb:




      Meint ihr wirklich, dass er ohne eine 2. Katze so fürchterlich leidet?
      Es wird oft gesagt, das Katzen Einzelgaenger sind.
      Das stimmt aber nur sehr selten.
      Vorallem bestimmte Rassen, wie z.B. Siam, OKH, Sphynx und oft auch die Hayskatzen kucheln gerne zusammen.
      Ich weiss nicht, ob Freigang den Kumpel ersetzen kann.
      Seit ich vor vielen jahren einige Katzen an Verkehr und Tierhasser verloren habe, kommt keine mehr raus.
      Ausserdem wohne ich direkt am Wald, da gfibt es nicht nur andere Katzen.

      Ob eine Katze, wenn sie alleine gehalten wird leidet, mh..gegefrage: Wer putzt sich mit ihr gegeseitig, wer tobt mit ihr durch die Wohnung... mit katzenangel bespielen ist nicht immer das gleiche als wie mit einen Kumpel zu toben.

      Allerdings muss es eben jeder fuer sich entscheiden, ob nur 1 x Mietz oder doch 2x Mietz.
      ich habe 6x Mietz und wuerde keine missen wollen.

      Alles wird gut...
      ..und wenn mal was nicht gut ist, denn ist es noch nicht fertig


    • Wenn man sieht, wie Katzen mieinander spielen, toben und auch kuscheln... Einzelhaltung gibt es nur, wenn die Katze mir eindeutig zeigt, dass sie keinen Kumpel will. Wie damals bei meiner Lucy. Selbst heute noch will sie nicht, dass ihr die Flusen zu nah kommen.

      Kannst Du Euren Garten nicht mit einem Netz einsetzen, so wie wir das gemacht haben? Oder guck mal,in den Thread von xide
      Liebe Grüße Lucy, die Flusenbande und Danny

    • Wie du sicher schon bemerkt hast Magda sind hier sehr viele die ihre Katzen nur im Haus halten oder eventuell in einem gesicherten Garten. Es ist gut das du nicht so schnell beleidigt bist , denn es meint ja auch niemand böse sondern es sind halt von jedem die Erfahrungen und Ängste wie sie es am besten für ihre Katzen halten.
      Ich bin ein eingefleichter Katzenfreigänger :ohja: meine dürfen alle raus gehen und das schon immer .
      Easy, Take it und Bounty gehen komplett raus und Lexi und Bibbi haben einen gesicherten Garten.
      Mein Take it und Bounty waren schon raus , da wusste ich noch garnichts davon lach denn wenn ich nach hause kam lagen sie schön brav drinnen. Take it hat dann die Katzenklappe von innen geöffnet und Bounty ist einfach den Zaun raufgeklettert und auf der anderen Seite wieder runter gesprungen.
      Sowie ich das lese hast du dir schon viele Gedanken über viele Sachen gemacht und ich finde das hört sich alles sehr gut an . Freigang ersetzt auf jeden Fall eine 2. Katze da sie ja auch welche kennen lernen egal ob sie sich dann mögen oder nicht. Und klar wird er mal mit einer Bissverletzung nach hause kommen, das ist normal bei Freigängern aber deshalb müssen sie nicht gleich eine tötliche Krankheit bekommen.
      Ich habe 5 Katzen und Jede davon wünscht sich das die Anderen 4 weg wären und die bei mir alleine wären. Jetzt im September ist mein Giro 2 Jahre verschwunden und keiner von ihnen hat ihm eine Träne nach geweint :nein: im Gegenteil alle Katzen sind froh das er nicht mer da ist .
      Ich denke das es Julius bei dir sehr gut gehen wird auch als Einzelkater .
      Das mit der frühzeiigen Kastra weißt du ja schon , auch ich habe meine Kater mit 5-6 Monaten kastrieren lassen - allerdings durften sie die ganze Zeit schon raus - gingen aber nicht außer Sichtweite sondern blieben immer im Garten.
      Auch eine Leine gab es hier nicht , damit hat sich von meinen keine wohl gefühlt sondern sie robbten wie tiefergelegt 8o
      Ich denke du wirst das schon super hinbekommen mit dem Schnuckel :ohja:





      Wünschen mit ihren Fellnasen &
      Stolze Patentante von dem süßen Katti
    • unsere Bauernkatzen durften nach ner knappen Woche Eingewöhnung raus. Da waren sie um die 12 Wochen. Bei den Vorbesitzern waren sie allerdings schon mit ihren Müttern draußen unterwegs. Katzenkinder müssen schießlich allerhand lernen.
      Coonie Kira (Katze vom Sohn) sollte eine Hauskatze bleiben und sie hat sich damit sehr wohl gefühlt. Ihre Wurfschwester Cleo war ständig am lauern, damit sie ja nur schnell zur Stelle war und mit nach draußen schlüpfen konnte. Cleo lief allerdings nie weiter als 2, 3 m von uns weg.
      Als Persermädchen Minka kam (wenn du mal Zeit und Lust hast, kannste hier nachlesen) haben wir nach ca. 12 Wochen die ganze Bande "rausgeworfen". Minka war richtig aggressiv und war mit Freigang innerhalb von weinigen Tagen wie ausgewechselt.

      Meine persönliche Meinung: ich würde keine Katze mehr als Wohnungksatze halten wollen.
      Zudem leben wir hier auf dem Land und brauchen nen fleißigen Mäusejäger .


      Kastriert wurden unsere Katzen nach der ersten Rolligkeit. So gesehen ist es wit den Weibsen wohl einfacher, den richtigen Zeitpunkt zu finden. Allerdings ist jeder Tag mit ner eingesperrten, rolligen Katze ein bisschen Horrortag gewesen. Kater Max wurde (so ich mich recht erinnern kann) mit 5 Monaten kastriert.

      Kater Max hat sein Terrain mit den benachbarten Katern ausgerauft. Da hat er auch sehr auf Einhaltung der Grenzen geachtet. Wobei ich gestehen muss, Max war ein Raufbold. Hat sich auch oft mit Bisams angelegt. Die Mädels gingen und gehn nur zwei Grundstücke weit. Da hat auch keine andere Miez was zu suchen, sonst gibts Zoff.


      Du wirst den richtigen Zeitpunkt schon finden, Magda. Und wenn er schon "auf der Straße" gelebt hat, hat er sicher schon seine instinkte schulen können, und steht den Gefahren Menschen - andere Tiere - Autos & Co nicht ganz hilflos gegenüber.
      ich liebe zwei Wesen die kratzen
      meine Rosen und meine Katzen


      Patentante von LadySheila und Sissi von CalantheRosea
    • Ich bekam meinen ersten Kater Felix von einer Familie, die auf dem Land lebte und wir auch, daher war es klar, dass er Freigänger wurde. Er war dann schon 4 Monate alt, als er zu mir kam, ich kannte ihn aber schon, war auch bei seiner Geburt dabei. Nach einer Woche im Haus, wo er sich erstmal eingewöhnt hat, durfte er dann auch raus. Aber abends kam er immer rein, wenn ich von der Arbeit kam und er war ein ganz lieber Schnurrer, der gerne zu mir auf den Schoß kam. Leider kam er auch mit Lädierungen nach Hause, aber das gehört sicher auf dem Dorf (Kuhstall nicht weit, etc.) andere Kater, dazu. Er starb mit 6,5 Jahren in meinen Armen, keine Ahnung warum, es ging ganz schnell. Bis zum Tierarzt hat er es nicht geschafft ...

      Der zweite Kater kam auch von einem Bauernhof, er hieß zufälligerweise Julius, bei ihm war es ähnlich, er war natürlich auch Freigänger, denn ich wohnte zu der Zeit noch bei meinen Eltern auf dem Dorf.

      Beide haben sich gut eingefügt in unsere Familie, waren lieb und glücklich, weil sie stromern konnten draußen und so war es nicht so schlimm, dass sie alleine waren. Ich konnte nicht feststellen, dass ihnen etwas fehlte, denn sie hatten ja draußen genügend Kameraden, die sie treffen konnten und im Garten immer etwas zu tun. Und sobald ich zu Hause war, kamen sie zu mir. Meine Eltern haben sie auch akzeptiert und wurden geliebt, etc.

      Als ich dann ich Berlin war, schon 1 Kind von 3 Jahren hatte und das zweite im Kinderwagen, kam es durch Zufall dazu, dass jemand einen Wurf Katzen hatte und davon bekamen wir dann unsere Floriane, zu der Zeit hatten wir eine Zweiraumwohnung mit Balkon. Mit ihr haben sogar dann die Kinder gespielt. Es war Trubel im Haus und nie langweilig. Ich selbst hab als Tagesmutti gearbeitet. Und unsere Tosca hatten wir dann 15 Jahre - in der Vier-Raum-Wohnung mit abgesichertem Balkon. Danach folgten Gonzo, der leider keine 2 Jahre alt wurde auf Grund eines Herzleidens und Thrombose.

      Zum jetzigen Zeitpunkt habe ich seit 8, bzw. 7 Jahren zwei Katzen .... zur Sheila kam nach einem Jahr die Sissi hinzu. Beide habe ich sehr jung bekommen - 9 und 6 Wochen - damals waren dann die Kinder aus dem Haus und es wurde ruhiger hier. Da wollte ich der Sheila eine Spielgefährtin geben, was auch super funktioniert hat. Am Anfang hat Sheila die Sissi mit erzogen und sie wurden die besten Freundinnen hier. Die Wohnung ist geräumig und Balkon haben sie auch und ich bin mehr oder weniger da, mein Mann mit unterschiedlichen Schichten ....

      Was ich damit sagen will, ist, - es kommt sicher auch auf die Lebensumstände an, was machbar ist und was nicht @Freigang- Straße, Verkehr oder auch was eine 2. oder 3. Katze betrifft. Ich bin mir sicher, Magda , ihr findet den richtigen Weg und Lösung, du hörst dich ja auch um und machst dir sehr viele Gedanken ... deine Katze/Kater werden auf jeden Fall davon profitieren.






      Patentante von Kira von hexenkatze und Sam von anna

      Schnurrige Grüße von
      calantherosea

    • Jeder hat eine andere Einstellung, was Freigang, Zweitkatze usw. betrifft und letzten Endes mußt Du das selbst entscheiden. Du kennst den Deinen Kater und wirst auch merken, was ihm gefällt.
      In einer Sache stimme ich den anderen bedingungslos zu. Ungesicherten Freigang erst nach der Kastration und mögl. auch Kennzeichnung.

      Freigang hat Vor-und Nachteile.
      1. eine junge Katze kann ihren Spieltrieb ausleben, sie lernt draußen viel, macht Erfahrungen. Als ich meine jungen Katzen draußen beobachtet habe, wie sie rumtobten, auf Bäume kletterten, alles anlauerten was sich bewegte, auf Wiesen rumtobten usw. wußte ich immer, daß ich es nie anders machen möchte. Jetzt sind beide Kater gesetzte Katermänner und genießen weiterhin die Vorteile, im Schatten schlafen, in der Sonne liegen, das kleine Revier ablaufen. Unsere Wohnungen haben wir immer nach den Kriterien gesucht, ob die Katzen dort gefahrlos rausgehen können. Es gab preiswertere Wohnungen, die auch zentraler lagen, aber da sah ich meine Katzen im Geiste schon tot auf der Straße liegen.

      Natürlich kann jeder Katze auch in sicherer Umgebung was passieren, das muß man dann aushalten. Kommt auch vor, daß man lange Zeit auf die Katze warten muß und sich die schlimmsten Dinge ausmalt. Oder sie bringen Geschenke mit Fell oder Federn mit, oft noch lebendig. Auch Verletzungen durch Katzenbisse kommen vor, manchmal mit Folgen, so wie bei Katti.
      Ein guten Einblick wie so das Leben mit Freigängern ist, kannst Du bei georg nachlesen ^^

      Die meisten Freigänger brauchen keinen Kumpel. Ich habe aber in den letzten Jahren immer eine zweite Katze gehabt. Das Ergebnis, draußen sind sie komplett getrennte Weg gegangen, im Haus gab es Zoff oder sie ignorieren sich total(so ist es hier aktuell).

      Meine beiden Kater sind jetzt 12 und 19 Jahre alt, waren von klein auf Freigänger. Unsere Tabby(Maine Coone) habe ich bekommen, da war sie 5 Jahre alt, kannte nur Wohnungshaltung, ich habe sie nach 1 Woche raus gelassen. Sie ist aber freiwillig nur im Garten geblieben, auch sie wurde 19 Jahre. Meine Juli bekam ich mit 9 Wochen, sie war auch Freigängerin. An ihrem 5.Geburtstag verlor ich sie durch einen tragischen Unfall. Sie klemmte sich nachts im Kippfenster ein, weil sie versehentlich über Nacht in der Küche eingesperrt war, nicht weil sie Freigängerin war.


      Patin von Easy